Rat und Tat
Gut vorbereitet sein
[Sprechstunde] [Stationärer Aufenthalt] [Ambulante Behandlung] [Positive Einstellung]
für einen Sprechstundenstermin
-Bitte mitbringen Röntgenbilder, -CD´s, Kernspin-CD´s und–Befunde, weitere Diagnostik-Befunde (Szintigraphie, Sonographie,Labor,.Knochendichtemessung u.a.). Expertenhinweis: Röntgenbilder müssen laut Strahlenschutzverordnung in Befundungsqualität vom herstellenden Arzt zur Verfügung gestellt werden, um unnötiges Röntgen zu vermeiden. Arztberichte, Krankenhaus-Entlassungsberichte- Operationsberichte, -ev. Medikamentensliste, ev. Gutachten.
Allergiepass, Implantatepass, Röntgenpass, ev. Blutgruppenausweis
Bei Ersttermin: Privatversicherten Karte (wenn vorhanden)
Bei Vorstationärer Untersuchung (bei gesetzlich Versicherten): Stationärer Einweisungsschein Expertenhinweis: Dieser Schein ist nur anwendbar, wenn die Notwendigkeit einer stationären Behandlung bereits ärztlich begründet ist; für ärztliche Beratungen, Veranlassungen spezieller Untersuchungen und die Einholung von Zweitmeinungen ist dieser Schein nicht vorgesehen. Expertenhinweis: ist dafür jederzeit eine privatärztliche Beratung möglich. Die Honorierung erfolgt nach der Gebührenordnug für Ärzte (GOÄ) und ist sicherlich angesichts der Vorteile (termingenaue Durchführung, angepasster Zeitaufwand, ausführlicher Arztbericht) bemessen (Auskünfte werden gerne telefonisch erteilt)
für eine Operation in der Klinik
Untersuchungen (Labor, EKG, ev. Lunge Röntgen) zur Narkosevorbereitung zeitnah durchführen lassen (1-2Wochen vor der OP)
Vor Operationen wird oft schon beim ersten Untersuchungstermi8n nach feststellung der Operationsindikation eine ausführliche Erhebung der Krankheits Vorgeschichte (Anamnese) durchgeführt. Expertenhinweis: : Seien sie auf die Nachfrage nach früheren Erkrankungen vorbereitet, damit diese möglichst vollständig ohne „Gedächtnisakrobatik“ mit zeitlicher Zuordnung erfasst werden können. Oft ist eine tabellarische Aufzeichnung nützlich; wichtig sind auch die Medikamentenanqaben. Teilen Sie alle Schwachpunkte Ihres Gesundheitszustandes mit, besonders auch mögliche psychische Gesundheitsstörungen wie Depressionsneigung, Probleme bei der Schmerzverarbeitung, Angst oder Unruhezustände.
Es folgt die eingehende Aufklärung über die Art der Operation und deren Risiken. Expertenhinweis: Bei größeren Operationen wie Gelenkendoprothetik schließt dies oft eine Besprechung über die Auswirkungen auf die gesamte Lebenssituation ein (Belastbarkeit, Arbeit, Verpflichtung zur Pflege von Angehörigen, Kinderbetreuun, Sport, ua.). Lebenspartner, Angehörige oder andere Vertrauenspersonen sind oft hilfreich und selbstverständlich in der Sprechstunde willkommen.
Spätestens vor der stationären Aufnahme Op-Aufklärungsformblatt (mit Einträgen) lesen und unterschreiben, falls keine zusätzlichen Fragen entstanden sind; ansonsten anrufen zur weiteren Besprechung, oder Fragen bei der stationären Aufnahme stellen.
Notwendige Umstellungen bei der Medikamentenanwendung zeitgerecht ausführen, besonders bei Einnahme von Gerinnungshemmern (z.B. ASS, Iscover, Marcumar)
Darauf achten, dass die Haut im Bereich der Operation nicht verletzt ist, Schürfungen oder Kratzer vermeiden (Verletzungen beim Sport, Gartenarbeiten Haustiere etc.).
Bei zwischenzeitlicher Erkrankung oder ungünstigen die eine OP-Fähigkeit in Frage stellen könnten und bei Terminverschiebungen oder Absage aus anderen Gründen bitte so bald wie möglich telefonisch informieren.
für eine ambulante Operation
Prinzipiell die gleichen wie für stationäre OPs;
Zusätzlich: Ev. notwendige Krücken besorgen; Kühlmittel wie Eiswürfelpackung oder Kühl-Akkus bereitlegen; Häusliche Hilfe und Betreuung planen. Selbstverabreichung von Antithrombosespritzen („Bauchspritzen“) in Betracht ziehen.
Empfehlung an Patienten
für eine Gelenk-Endoprothese:
Als künftiger Patient möchte ich Sie ihnen an´s Herz legen, sich auf eine notwendige operative Behandlungen zur Heilung Ihrer Gelenkerkrankung oder –Verletzung positiv einzustellen. Besonders bei Knieendoprothesen und Schulteroperationen ist eine beherzte Mitarbeit bei den notwendigen krankengymnastischen Übungen von großem Vorteil. Manchmal aufkommende Schmerzen können gut mit entsprechenden Medikamenten, aber auch durch eigene Zielstrebigkeit „weggedrückt“ werden.
Eina „Art „Innere Wegbereitung“ hilft, die bei größeren Operationen aufkommenden Gefühle von Angst und Unsicherheit abzubauen und den Erfolg der Operation damit zu steigern. Wichtig ist dazu sich näher mit den geplanten Behandlungsschritten zu befassen, wozu diese Website beitragen soll. Selbsverstämdlich gehe ich im Rahmen eines Sprechtermins gerne auf weitere Einzelheiten ein. Allgemein kann festgehalten werden:
Es kann heute sehr viel mit großer Sicherheit erreicht werden, was vor wenigen Jahren nur kompromisshaft möglich war. Die Heilungsergebnisse oben genannte Operationen sind durchweg verlässlich, wie die Erfahrung der letzten Jahre zeigen. Eine Fehlheilung ist wirklich sehr unwahrscheinlich geworden. Die modernen technischen Einrichtungen der Op-Räume an der Klinik St. Wolfgang und am Krankenhaus Pfarrkirchen, die Anwendung von sog. „Austronautenanzügen“ und weiterer zeitgemäßer Techniken tragen wesentlich zu einer sicheren Heilung bei.
[Hier finden Sie Wegbeschreibungen]
Ihr Dr. med. Thomas Dick